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FutureBens: Mitarbeiterrabatte mit Haltung
von Kristoffer Bieneck
Wer heute als Unternehmen Talente gewinnen und halten will, kommt an dem Thema Mitarbeiter Benefits nicht mehr vorbei. Und neben Anbietern wie uns, die den klassischen 50€ Sachbezug anbieten, gibt es auch FutureBens. Ein deutsches Unternehmen, das auch Mitarbeiterrabatte mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und sozialem Engagement verbindet, aber anders als wir das tun.
Was FutureBens besonders macht, wie die Plattform funktioniert und was es mit den sogenannten Pioneer Brands auf sich hat, das beleuchten wir in diesem Artikel genauer.
Das Wichtigste in Kürze
- FutureBens ist eine kostenlose deutsche Rabattplattform für Mitarbeitende – kein Vertrag, keine Kosten, Einrichtung in unter fünf Minuten.
- Über 200 Marken, davon mehr als 100 sogenannte Pioneer Brands: Unternehmen mit nachgewiesenen ökologischen oder sozialen Standards.
- Sparpotenzial laut FutureBens: 400 bis 1.500 Euro pro Jahr.
- Ideal als kostenlose Ergänzung zu bestehenden Benefits wie Sachbezugskarten oder Jobrad.
Inhalt
Was ist FutureBens?
FutureBens ist eine deutsche Plattform für Mitarbeiterrabatte, die Unternehmen kostenlos ermöglicht, ihren Mitarbeitenden Zugang zu einem kuratierten Portfolio aus über 200 Marken zu geben. Der Ansatz ist denkbar einfach: HR-Teams richten die Plattform in unter fünf Minuten ein, kein Vertrag, keine laufenden Kosten. Mitarbeitende erhalten danach direkt Zugang zu exklusiven Rabatten.
Das klingt zunächst nach einem klassischen Mitarbeiterportal. Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung des Portfolios: Rund die Hälfte aller Brands auf der Plattform sind sogenannte Pioneer Brands – kleinere, nachhaltig orientierte oder sozial engagierte Unternehmen, die FutureBens ganz bewusst in den Vordergrund stellt. Dazu kommen etablierte Marken mit hoher Alltagsrelevanz, die für eine breite Nutzerbasis sorgen.
Das Ziel dahinter ist klar: Nachhaltigen Marken Sichtbarkeit geben, ohne dabei die Relevanz für die gesamte Belegschaft zu opfern.
Was sind Pioneer Brands und wie werden Marken dazu?
Der Begriff Pioneer Brand ist bei FutureBens kein Marketinglabel, sondern ein klar definiertes Qualitätsmerkmal. Auf der Pioneer-Brands-Seite ist transparent dokumentiert, welche Kriterien eine Marke erfüllen muss. Eine Anforderung genügt und sie muss nachgewiesen, nicht nur behauptet werden.
Kriterium 1: Anerkannte Zertifizierungen
Das stärkste Signal. Externe, unabhängige Zertifikate belegen ökologische und soziale Standards, zum Beispiel:
- B Corp – eine der anspruchsvollsten Zertifizierungen für soziale und ökologische Unternehmensverantwortung
- EU Bio und Demeter – für biologische Landwirtschaft und Produktion
- Fair Trade – für faire Handelsbedingungen entlang der Lieferkette
- GOTS (Global Organic Textile Standard) – für nachhaltig produzierte Textilien
- Cradle to Cradle – für Produkte, die im Kreislauf gedacht sind
Kriterium 2: Verantwortungsvolle Produktion
Hier zählt das Wie der Herstellung – Materialien, Verpackung, Prozesse:
- Einsatz von Recycling-Materialien
- Plastikfreie oder reduzierte Verpackungen
- Vegane Produkte
- Nutzung erneuerbarer Energien in der Produktion
- Reparierbarkeit als Designprinzip
Kriterium 3: Echte Unternehmens-Commitments
Für Marken mit einer ernstzunehmenden Nachhaltigkeits-Roadmap und messbaren Zielen:
- Science Based Targets initiative (SBTi) – wissenschaftlich fundierte Klimaziele
- Net Zero Commitment – verbindliche Verpflichtung zur Klimaneutralität
- 1 % for the Planet – Abgabe von 1 % des Umsatzes für Umweltprojekte
- Regelmäßig veröffentlichter Nachhaltigkeitsbericht
Kriterium 4: Wellbeing & Zukunftsorientierung
Dieser Bereich erfasst Marken ohne klassischen Nachhaltigkeitsfokus, die aber einen echten Mehrwert für Gesundheit und Wohlbefinden bieten – etwa Apps für mentale Gesundheit, Financial Wellness oder Achtsamkeit. Präventiv, wissenschaftlich fundiert und alltagsrelevant.
Was dieses System auszeichnet: Es ist transparent und nachvollziehbar. Keine Selbstauskunft, keine reinen Versprechen – Marken müssen Nachweise erbringen. Aktuell sind über 100 von ca. 200 Brands auf der Plattform als Pioneer Brands eingestuft.
Konkrete Beispiele: Diese Pioneer Brands sind auf FutureBens
Ein Blick auf das Portfolio zeigt, wie vielfältig die Pioneer Brands aufgestellt sind:
Tomorrow – Planet-based Banking
Tomorrow ist eine nachhaltige Bank, die das Geld ihrer Kundinnen und Kunden ausschließlich in nachhaltige Projekte investiert. Ein Gegenmodell zu konventionellen Banken – und mit 42 Euro Rabatt auf der Plattform vertreten.
Armedangels – Nachhaltige Mode
Armedangels gehört zu den bekanntesten nachhaltigen Modemarken im deutschsprachigen Raum: GOTS-zertifiziert, faire Produktionsbedingungen, transparente Lieferkette. Über FutureBens gibt es 15 % Rabatt.
Flixtrain – CO2-reduzierte Mobilität
Flixtrain bietet eine klimafreundliche Reisealternative. Wer regelmäßig zwischen Städten fährt, spart 10 % und reduziert dabei den eigenen CO2-Fußabdruck.
Diese Beispiele stehen stellvertretend für ein Portfolio, das Bereiche wie Mode, Finanzen, Mobilität, Ernährung, Gesundheit und Wohnen abdeckt, jeweils mit Marken, die mehr tun als das Minimum.
Warum Breite und Tiefe kein Widerspruch sind
Ein häufiger Einwand gegen nachhaltig ausgerichtete Benefit-Programme lautet: Das spricht doch nur einen Teil der Belegschaft an. FutureBens hat darauf eine klare Antwort.
Die Plattform setzt bewusst auf zwei Säulen: Etablierte Marken mit hoher Alltagsnachfrage, wie Tchibo, Flixbus oder RTL+, sorgen für eine breite Nutzerbasis. Pioneer Brands geben dem Portfolio Tiefe, Haltung und Impact. Beide Bereiche schwächen sich nicht gegenseitig – sie ergänzen sich.
Das hat eine praktische Konsequenz für Mitarbeitende: Wer die Plattform zunächst wegen eines bekannten Namens nutzt, entdeckt dabei Pioneer Brands, die er vorher vielleicht gar nicht kannte. Nachhaltiger Konsum wird nicht verordnet, sondern möglich gemacht.
Warum Mitarbeiterrabatte heute mehr leisten müssen
Dass Benefits für Mitarbeiter strategisch wichtig sind, ist keine neue Erkenntnis. Aber die Anforderungen daran haben sich verändert.
Gleichzeitig hat sich das Verständnis von guten Mitarbeiter Benefits gewandelt. Was früher ausreichte – ein kostenloser Parkplatz, gratis Snacks – wird heute nicht mehr als Vorteil wahrgenommen. Besonders Millennials und die Gen-Z achten darauf, ob die Werte eines Unternehmens auch im Arbeitsalltag spürbar sind. Ein Benefits-Programm, das nachhaltig orientierte Marken fördert, sendet dabei ein anderes Signal als eines, das ausschließlich auf Mainstream-Marken setzt.
Mehr zur steuerlichen Seite von Mitarbeiter Benefits erklärt FutureBens in diesem Artikel: 15 Mitarbeiterbenefits – steuerfreie und steueroptimierte Optionen.
Benefits als Ausdruck von Unternehmenskultur
Wer nach außen Nachhaltigkeit kommuniziert, aber im Benefits-Programm ausschließlich auf konventionelle Marken setzt, riskiert einen Widerspruch, den Mitarbeitende sehr wohl wahrnehmen. Pioneer Brands lösen dieses Problem: Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre ESG-Ziele auch im Alltag zu leben, nicht nur in Berichten und auf der Website.
FutureBens hat das in einem Artikel über moderne Benefits für Mitarbeiter gut beschrieben:
Moderne Benefits orientieren sich an aktuellen Lebensrealitäten und dem tatsächlichen Bedarf der Mitarbeitenden. Sie wirken dann am stärksten, wenn sie nah am Alltag der Menschen sind und wenn sie zu dem passen, wofür das Unternehmen steht.
Das gilt besonders für Unternehmen, die Fachkräfte ansprechen möchten, denen Werte bei der Jobwahl wichtig sind. Ein Benefits-Portfolio mit Pioneer Brands ist dabei nicht nur ein Zeichen nach außen, sondern eine konsistente Entscheidung.
Wie FutureBens praktisch funktioniert
Für HR-Teams, die über FutureBens nachdenken, ist der praktische Aufwand ein zentrales Kriterium.
Für Unternehmen
- Kostenlos und ohne Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine versteckten Kosten
- Einrichtung in unter fünf Minuten
- FutureBens übernimmt das gesamte Plattform- und Markenmanagement
- Sofortiger Zugang zu ca. 200 Marken, davon über 100 Pioneer Brands
Für Mitarbeitende
- Exklusive Rabatte bei etablierten Marken und Pioneer Brands
- Einfacher Zugang über die Plattform, mobil und am Desktop
- Laut FutureBens ein Sparpotenzial von 400 bis 1.500 Euro pro Jahr
- Regelmäßig neue Marken und Angebote
Die Plattform lässt sich gut in bestehende Benefits-Strukturen integrieren und ergänzt klassische Instrumente wie Sachbezugskarten, Jobrad oder Gesundheitsförderung sinnvoll.
Warum FutureBens und guud so gut zusammenpassen
FutureBens und guud sind kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Guud liefert mit der guudcard den steuerfreien 50-Euro-Sachbezug als solides Fundament – FutureBens ergänzt das mit einem kuratierten Rabattportfolio, das Haltung zeigt. Beide teilen denselben Anspruch: Nachhaltigkeit nicht nur zu kommunizieren, sondern im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Zusammen entstehen Benefits, die finanziell entlasten und gleichzeitig zu dem passen, wofür ein Unternehmen steht.
Fazit: Kostenlos, werteorientiert, sofort einsatzbereit
Mitarbeiter Benefits sind längst mehr als ein Recruiting-Instrument. Sie sind ein Ausdruck davon, wofür ein Unternehmen steht – im Alltag, nicht nur auf Papier. FutureBens ist ein gutes Beispiel dafür, wie das aussehen kann: breit genug, um die ganze Belegschaft anzusprechen, und gleichzeitig konsequent genug, um nachhaltigen Marken eine echte Bühne zu geben.
Wer sein eigenes Benefits-Programm weiterentwickeln oder neu aufsetzen möchte, findet bei FutureBens sowohl eine fertige Lösung als auch viel Denkinput und das kostenlos, ohne großen Aufwand und mit einem klaren Wertekompass.
FAQ: FutureBens, die wichtigsten Fragen und Antworten
Was ist FutureBens und wie funktioniert die Plattform?
FutureBens ist eine kostenlose Plattform für Mitarbeiterrabatte. Unternehmen richten sie in unter fünf Minuten ein, ohne Vertrag und ohne laufende Kosten. Mitarbeitende erhalten danach direkten Zugang zu Rabatten bei rund 200 Marken, darunter etablierte Namen und nachhaltig orientierte Pioneer Brands.
Was sind Pioneer Brands bei FutureBens?
Pioneer Brands ist ein klar definiertes Qualitätsmerkmal für Marken, die ökologische oder soziale Standards nachweislich erfüllen. Die Kriterien umfassen anerkannte Zertifizierungen (z. B. B Corp, Fair Trade, GOTS), verantwortungsvolle Produktion, messbare Unternehmens-Commitments wie Science Based Targets sowie Produkte im Bereich Gesundheit und Wellbeing. Aktuell tragen über 100 der rund 200 Plattform-Brands dieses Merkmal.
Ist FutureBens wirklich kostenlos für Unternehmen?
Ja. FutureBens ist für Unternehmen vollständig kostenlos, es gibt keine Lizenzgebühren, keinen Vertrag und keine versteckten Kosten. Das Plattform- und Markenmanagement übernimmt FutureBens selbst. Die Einnahmen kommen über die Partnermarken, nicht über die Arbeitgeber.
Wie viel können Mitarbeitende durch FutureBens sparen?
Laut FutureBens liegt das Sparpotenzial für Mitarbeitende bei 400 bis 1.500 Euro pro Jahr. Die tatsächliche Ersparnis hängt davon ab, wie aktiv die Plattform genutzt wird und bei welchen Marken eingekauft wird. Rabatte wie 15 % bei Armedangels, 42 Euro Gutschrift bei Tomorrow Bank oder 10 % bei Flixtrain zeigen die Bandbreite der Angebote.
Wie unterscheidet sich FutureBens von einem klassischen Sachbezug?
Ein klassischer Sachbezug (z. B. eine Prepaid-Karte über 50 Euro monatlich) ist eine steuerfreie Geldalternative mit fixer Höhe. FutureBens ist dagegen ein Rabattportal: Mitarbeitende sparen bei Einkäufen, erhalten aber keine direkte Auszahlung. Beide Modelle schließen sich nicht aus – FutureBens lässt sich gut als kostenlose Ergänzung zu bestehenden Benefits wie Sachbezugskarten oder z. B. Jobrad einsetzen.
Für welche Unternehmen eignet sich FutureBens?
FutureBens eignet sich grundsätzlich für jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeitenden ohne Kosten und Aufwand einen Mehrwert bieten möchte. Besonders sinnvoll ist die Plattform für Arbeitgeber, die Nachhaltigkeit als Teil ihrer Unternehmenskultur kommunizieren oder Fachkräfte ansprechen wollen, für die Werte bei der Jobwahl eine Rolle spielen.
Kann eine Marke selbst beantragen, als Pioneer Brand gelistet zu werden?
Das Pioneer-Brand-Label basiert auf einem transparenten Kriteriensystem, das FutureBens öffentlich dokumentiert. Eine Marke muss mindestens eines der definierten Kriterien erfüllen und dieses nachweisen – Selbstaussagen genügen nicht. Wer die Plattform mit einer nachhaltigen Marke nutzen möchte, kann sich über die FutureBens-Website bewerben und wird anhand der Kriterien geprüft.